Langzeit-EKG

Langzeit-EKG-RekorderDie Langzeit-EKG-Untersuchung ist eine kontinuierliche EKG-Ableitung über 18 bis 24 Stunden.
Es werden Klebeelektroden auf die Haut des Brustkorbs aufgebracht, die mit einem transportablen EKG-Rekorder verbunden sind.
Dieser wird in einer kleinen Tasche vom Patienten getragen und hat etwa die Größe eines MP3-Players.
Am Folgetag wird das Gerät von unseren Mitarbeiterinnen wieder abgenommen.
Die Untersuchung dient in erster Linie der Dokumentation des Herzrhythmus. Rhythmusstörungen wie Extraschläge, Vorhofflimmern, Herzrasen, zu langsamer Puls und Pausen in der Herzaktion werden aufgezeichnet.
EKG-Veränderungen bei Durchblutungsstörungen des Herzens können durch das LZ-EKG nur eingeschränkt beurteilt werden. Hierzu eignen sich das Ruhe-EKG und das Belastungs-EKG.
Bei einigen Fragestellungen kann auch eine Kombination aus diesen Untersuchungen notwendig sein.

Autor: Dr. Christine Boragk

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Foto: fotolia (c) Maria.P.



Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 12. Februar 2011 um 11:36 Uhr
 
 

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