Arbeitsunfähigkeit (AU) | Drucken |
Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung („Krankschreibung“) wird ausgestellt, wenn der Patient aus gesundheitlichen Gründen seiner Arbeit nicht nachkommen kann. Von der zweifachen Ausfertigung geht ein Teil mit verschlüsselter Diagnose an die Krankenkasse, der zweite Teil ohne Angabe der Diagnose an den Arbeitgeber.

Nur in begründeten Ausnahmen ist auch eine Ausstellung für den Vortag möglich.

Bitte kommen Sie daher bei akuter Erkrankung mit daraus folgender Arbeitsunfähigkeit umgehend in unsere Sprechstunde!

Rufen Sie bitte auch immer an, wenn Sie erst am Folgetag in die Praxis kommen können oder das Wochenende bevorsteht!

Im Falle einer längerdauernden AU zahlt der Arbeitgeber den normalen Lohn in der Regel für längstens 6 Wochen weiter. Darüber hinaus wird ab der 7. Krankheitswoche von der Krankenkasse Krankengeld gezahlt, das nicht mehr dem vollen Lohnumfang entspricht. Statt der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird dann ein Auszahlschein für Krankengeld ausgestellt. Diesen bekommt man bei der Krankenkasse.

Autor: Dr. Christine Boragk

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Foto: fotolia (c) Bernd_Leitner

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. Mai 2011 um 09:55 Uhr
 
 

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